Unsere Iranreise 2015

Bankreise 23.04.-04.05.2015

Den Zauber des Orients erleben

In Shiras angekommen, galt es erst einmal alle Frauen Kopftuch auf und dann erfolgte der Transfer zum Hotel. Dort wurde die Reisegruppe bereits mit ein paar Gepflogenheiten des Landes vertraut gemacht. Alles war spannend und ganz anders wie gedacht.

In Shiraz spazierten wir entlang der vielen Einkaufsstraßen und spürten das quirlige Leben auf den Straßen der Stadt. Eine besondere Stimmung erlebten wir am Abend im Mausoleum des berühmten persischen Poeten Hafis. Vorab hatten wir noch das prächtige Mausoleum von Shah Tscherap besichtigt; ein mehr als beeindruckendes Bauwerk.


Die Stadtanlage von Persepolis gehört zum UNESCO-Weltkulturerbe und gehört zu den herausragenden Beispielen persisch-achämenidischer Architektur. Auf dem Weg von Shiraz nach Kerman kamen wir an einen Salzsee vorbei und haben anschließend die Ruinen des Palastes des Sassanidenherrschers Bahram V. in Sarvestan mit seinen Kuppelsälen besichtigt.

In der Stadt Mahan haben wir eine wunderschöne Sufi-Grabanlage von Mematolla Vali besucht. Weiter ging es dann vorbei an schneebedeckten Bergen zu einer wunderbar erhaltenen Festungsstadt aus Lehm.

In Kerman wurde die große Freitagsmoschee besucht mit anschließendem Kennenlernen der alten Badekultur. Am Abend kamen wir dann in Yazd an und konnten noch zum Dowlatabad Garten schlendern. Dieser hat einen 33 m hohen Windturm. Yazd ist  einer der ältesten Städte des Iran und das Zentrum der Anhänger der Lehre Zarathustras. Der Höhepunkt in Yazd war die Freitagsmoschee mit dem monumentalen Portal und den prachtvollen blauen Majoliken.

Wer Isfahan nicht kennt, kennt nur die halbe Welt. Sagt ein altes persisches Sprichwort. Diese Oasenstadt erhebt sich wie eine Märchenkulisse mit ihren türkisfarbenen Kuppeln, fantastischen Moscheen und zierlichen Minaretten aus der Steppe. Sie ist eine faszinierende, orientalische Stadt (UNESCO-Weltkulturerbe), die noch immer im Glanz seiner Erbauer – der Safawiden-Shahs aus dem 16. Und 17. Jh. – erstrahlt. Isfahan, die ehemalige Kaiserstadt punktet auch mit zahlreichen beeindruckenden Brücken. Auf diesen Brücken spielt sich am Abend das wahre Leben der Stadt ab. Es wird dort gesungen, erzählt, jung und alt treffen sich für einen abendlichen Plausch. Hier pulsiert das Leben wirklich.

Auf den Weg nach Teheran haben wir die Oasenstadt Natanz besucht und Kashan am Rande der Salzwüste. Der Legende nach begann hier die Reise der heiligen drei Könige nach Bethlehem.

Teheran liegt am Fuße des Elburz-Gebirges. Wir haben die Sommerresidenz des letzten Shahs besucht sowie den Weißen Palast, einst Empfangpalast Reza Shahs. Teheran ist eine pulsierende moderne Metropole, was sich auch in der Hektik und des Straßenverkehrs wiederspiegelt.

Eine fantastische Reise endete in Teheran mit dem Rückflug über Istanbul nach Berlin viel zu schnell.